
Now 31.b4! would have been the winner because the black queen is not able to protect d8 and a8. After 31.- Qc7 32.Qa8+ Bf8 33.Rf1! (33.Rd8 Qf4) the bishop is lost.
Unfortunately Shirov did not find it (click video below to watch).
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Now 31.b4! would have been the winner because the black queen is not able to protect d8 and a8. After 31.- Qc7 32.Qa8+ Bf8 33.Rf1! (33.Rd8 Qf4) the bishop is lost.
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Ein Bild aus früheren Tagen vom Dortmunder Sparkassen Chess Meeting 2009 (Quelle:chessbase.de)
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[1] Hamburger Abendblatt vom 11. März 2010
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Now 21.- Bxc2+! destroyed White's position. Cheparinov could have played 22.Kc1 now, but I guess that the loss of the pawn c2 is unforgiveable in this french line. So he played 22.Kxc2 and gave Black the opportunity to demonstrate the small combination: 22.- Qb3+ 23.Kc1 Nb4! Now it's obvious why Qf3 was bad. The knight on b4 cannot be taken because the queen is unprotected. 0-1 .


Nach dem Räumungsopfer 34.Txe4! hätte die weiße Dame die grün eingezeichnete Route nehmen können, also 34.- Dxe4 35.Dc3+ Kg8 (35.- Kxg6 36.Lc2) 36.Dc7! und es droht matt mittels Df7+ und Dh7#. Zudem hängt der Turm auf d8 mit Schach. 36.- Td7 37.Lxd7 Sxd7 38.Dxd7 +-
Diese Kombination ist 3-zügig, also noch relativ komplex. Zudem ist der Damenzug Dc7, womit Weiß seitlich Drohungen gegen den gegnerischen König aufstellt, nicht alltäglich. Allerdings hätte es Topalov schon allein deshalb sehen müssen, weil ihm im WM-Match gegen Kramnik ein ähnliches Übersehen widerfuhr. Hier die maßgebliche Stellung (Topalov - Kramnik, Elista 2006, 2.):

Hier hätte Topalov mit 32.Txg4+ Lg7 33.Dc7! die Sache klar machen können, da Schwarz den Punkt g7 nicht mehr decken kann. Ein schwarzes Df1+ bringt nichts wegen Sg1. Also schon in dieser Partie übersah der bulgarische Großmeister den seitlichen Damenangriff, diesmal in einer 2-zügigen Variante.
Ist das nun ein Fall für den Psychologen? Ist Topalov auf dem Feld c7 blind? Es könnte durchaus sein, dass manche Spieler bestimmte Figurenbewegungen schlecht verarbeiten können. So hat man schon davon gehört, dass vor allem die unorthodoxen Springerbewegungen manchen Spielern Probleme bereiten. Aber ich will das nicht vertiefen, da ich auf diesem Gebiet kein Fachmann bin.
Zum Abschluss noch eine Partie aus meinem eigenen schachlichen Tun. In der Partie Proba - Knütter (Köln 2009) entstand folgende Stellung:

Wie unschwer zu erkennen ist, nahm Weiß jetzt mit 24.Txe5! den schwarzen Läufer vom Brett, wonach die Dame nach d7 kam und seitlich ein Matt gegen den schwarzen König androhte. Ein ähnliches Motiv also wie in den beiden vorherigen Beispielen. Nach 24.Txe5 dxe5 25.Dd7 Se8 26.Lxf8 konnte Schwarz im Prinzip aufgeben (noch stärker wäre 26.De7! gewesen und der Computer zeigt Matt in 8).
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